Glücksfunken Quickie: Das Glück des Unkrautrupfens

Wenn die Funken sprühen, aber nicht vor Glück, ist es Zeit sich aus dem Geschehen zu ziehen. Kommen wahlweise noch Pollenangriffe oder pubertierende Kinder hinzu, ist der Würgegriff eines eh schon stressigen Tages perfekt. Was hilft, um den Kopf zur Ruhe zu bringen und ein kleines bisschen Glück zu finden? Unkrautrupfen. Warum sagt Dir der heutige Glücksfunken Quickie!

Ich hocke neben dem großen Auslauf unseres Hasenstalls und rupfe. Immer wieder zupfen meine Hände dicke Büscheln aus dem Boden. Fluffiges Moos gemischt mit Unkraut sammelt sich vor mir, bildet langsam einen Hügel während der Berg in meinem Kopf immer kleiner wird. Wie lange ich schon so hocke, kann ich gar nicht richtig sagen. Meine Gedanken waren abgedriftet, irgendwo in den Wolken, die sich über mir zusammenbrauen, weg von den To Do Listen und den gehetzten Themen des Tages.

Nicht denken müssen, macht glücklich.

In der Regel bin ich ein großer Freund des Einsatzes des eigenen Hirns und des Mitdenkens. Doch manchmal, ja manchmal, da bin ich dankbar und werde glücklich, wenn ich nicht denken muss. Und Unkrautzupfen ist perfekt dafür geeignet. Genauso wie im Grunde jede andere simple und teils stupide Arbeit, die zwar gemacht, über die aber nicht lange nachgedacht werden muss.

Natürlich gibt es Alternativen, die den gleichen Zweck erfüllen:

Sport – Joggen gehen zum Beispiel
Meditieren – die Gedanken zu beruhigen ist gerade hier wesentlich
Malen – viele Menschen können beim Malen das Denken ausschalten
simple, alltägliche Aufgaben erledigen
Musik hören/machen

Was tust Du, um an einem stressigen Tag ein Fünkchen Glück zu finden?

Herzlichst
Ramona