Glücksfunken Nr. 30: Platz schaffen für das Glück – Mit diesen 10 Tipps klappt das Ausmisten und Entrümpeln!

Frühling ist nicht nur die Zeit für das erste Eis, Sonnenbaden am See und Würstchenbrutzeln auf dem Grill, sondern auch für den Frühjahrputz und damit oft gepaart: Ausmisten. Wir wollen Leichtigkeit in unser Leben bringen, Raum schaffen, uns nicht nur luftiger kleiden, sondern auch luftiger leben! Mit diesen 10 Tipps klappt das Entrümpeln bestimmt.

„Habe nichts in deinem Haus, von dem Du nicht glaubst, dass es nützlich oder schön ist.“
William Morris

Mit diesen 7 Tipps fällt Dir das Ausmisten leicht:

  1. Warum?
    Bevor Du mit dem Ausmisten beginnst, frage Dich: Warum? Warum möchtest Du mehr Freiraum schaffen? Was genau stört Dich und was erhoffst Du Dir davon? Zum Einen hilft es Dir, die Ursache und damit einen Ansatzpunkt zu finden. Zum Anderen wird Dir die Antwort ausreichend Motivation spenden, um bei Deiner Aufräumaktion durchzuhalten.
  2. Ausmisten: nach Dingen oder Räumen?
    Bevor Du aktiv wirst, überlege wie Du vorgehen möchtest. Willst Du lieber das Wohnzimmer als kompletten Raum an sich entrümpeln oder beginnst Du wohnungsübergreifend mit einzelnen Dingen und entrümpelst zum Beispiel zuerst alle Zeitschriften und Bücher, bevor Du Dich einem anderen Themenbereich widmest?
    Beachte dabei: Nimm Dir nicht zu viel vor und plane genug Zeit ein.
  1. Kisten-Parade:
    Bereite verschiedene Kisten vor und beschrifte sie, damit Dir die Unterscheidung zu Beginn leichter fällt. Hier ein Beispiel für Deine Kisten-Parade:
  • Kiste 1: „Meine Schätze“ – enthält alles, was bleiben darf.
  • Kiste 2: „Mach mich schön“ – Dinge, die repariert, gereinigt werden müssen, bevor sie an ihren Platz kommen.
  • Kiste 3: „Neues Zuhause gesucht“ – enthält alles, was verkauft, getauscht, verschenkt und gespendet werden kann.
  • Kiste 4: „Am Ende ist alles gut“ – hier kommt alles rein, was entsorgt wird – sprich der Müll.
  • Zusätzlich dazu könnten Kisten für „Bring mich zurück – Geliehenes“ oder „Muss mich erst noch entscheiden“ sinnvoll sein.
  1. Behalte nur Sachen, die
    1. Dich glücklich machen, die Du liebst und die Dir wirklich am Herzen liegen
    2. Du wirklich benutzt und die nicht doppelt vorhanden sind
    3. Du tatsächlich benötigstFallen Dinge nicht in eine dieser 3 Kategorien, wirst Du sie in der Regel nicht vermissen.
  1. Was tun mit Geschenken und teuren Dingen?

Hänge nicht an Dingen, nur weil sie Geschenke waren oder einmal viel Geld gekostet haben. Denke an die Kategorien von Tipp 4 und frage Dich ehrlich, worin der wirkliche Wert für Dich liegt.
Aber… willst Du jetzt vielleicht sagen. Wenn Du Dir wirklich so schwer damit tust, dann benutzte diese Gegenstände in nächster Zeit oft und bewusst. Spätestens jetzt wirst Du sehen, ob es Dich nicht doch glücklicher macht, sie auszusortieren.

  1. Was brauchst Du wo?

Deine Sachen sind raus, nun säuberst Du alle Regale und Schränke und nimmst Dir einen Moment Zeit, um zu überlegen, wo und wie die geliebten und notwendigen Dinge nun wieder eingeräumt werden. Was brauchst Du wo? Welcher Raum wird wofür genutzt und welche Dinge gehören dementsprechend hier hin. Berücksichtige dabei stets die Grundsätze:

Halte die Wege kurz.

Lagere alles dort, wo es gebraucht wird.

Schenke Deinen Gegenständen ein Zuhause und lasse sie nach deren Benutzung dorthin zurückkehren!

  1. Werde zum Verbraucher!

Miste auch Deine Vorratskammer und den Kühlschrank aus. Prüfe die Haltbarkeitsdaten und bedenke dabei bitte, dass es sich hierbei um „Mindesthaltbarkeitsdaten“ handelt und viele Lebensmittel weit länger genießbar sind. Am besten schreibst Du Dir einen Essensplan für die nächsten Tage und überlegst, was sich womit kombinieren lässt, um so viel wie möglich zu verbrauchen. Das schafft Luft in den Regalen, frischen Wind in der Küche und ist sogar noch gut für die Müllbilanz und den Geldbeutel.

  1. Licht aus, Spot an!

Jetzt wo Du Luft und Freiraum in der Wohnung hast, schenke Deinen Lieblingsteilen ganz besondere Aufmerksamkeit und setze sie ruhig in Szene. Umgib Dich bewusst mit den Dingen, die dich glücklich machen und schöne Erinnerungen wachrufen.

  1. Was raus ist, ist raus!
    Weg mit dem Zeug! Sieh zu, dass alles, was Du ausgemistet hast, schnellst möglich verschwindet.
  • Entsorge den Müll gleich und bringe entsprechende Dinge auf den Wertstoffhof
  • Vereinbare mit einer Freundin einen Termin für den Flohmarkt oder stelle Dinge schnellst möglich zum Verkauf bei Ebay, Momox, Kleiderkreisel, etc. ein.
  • Spende überflüssige Dinge z.B. an das Rote Kreuz oder die wohltätige Organisation bei Dir im Ort. Aber auch die Bücherei freut sich oft über gut erhaltene Bücher, Kindergärten über Bastelmaterialien, Stoffe & Co.. Ich bin sicher Dir fallen genug Möglichkeiten ein, um andere Menschen glücklich zu machen.
  1. Belohnung muss sein!

Belohne Dich für Deine erfolgreichen Entrümpelung! Achte aber darauf, dass Du nicht vor lauter Eifer neues Zeug in Dein nun so luftiges Zuhause schleppst und den Verkaufserlös sofort wieder in neuen Krempel steckst. Eine kleine entspannende Massage vom Flohmarktgeld könnte bestimmt eine ebenso angenehme Belohnung sein und motiviert Dich, bis zum Schluss durchzuhalten.

Ich bin sicher, dass Dir diese 10 Tipps dabei helfen werden, mehr Platz für das Glück in Deinem Zuhause zu schaffen!

 

Wie Außen so auch Innen

Dass unser äußeres Leben oft der Spiegel dafür ist, was in uns vorgeht, wissen wir. Und doch sind wir uns dessen nicht immer bewusst und daher doch oft erneut über die Zusammenhänge überrascht.

Auf www.simplify .de fand ich einen tollen Beitrag zum Thema Ausmisten im Zusammenspiel mit unserer Seele. Dort wird auf die Arbeit der Einrichtungs- und Lebensberaterin Karen Kingston hingewiesen, die u.a. durch Ihr Buch Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags: Richtig ausmisten – Gerümpelfrei bleiben* bekannt ist. Amazon Buchlink von Karen Kingston einbauen. Ich fand den Ansatz super spannend, die einzelnen Bereiche in direkte Verbindung zu bringen. Spüren konnte ich diese Verbindungen oft, in einen greifbaren Zusammenhang habe ich sie jedoch noch nicht bringen können.

Die Verbindung von Außen und Innen:

  • Der Keller: Vergangenheit und Unbewusstes
  • Dachboden: Ideen und Zukunft
  • Abstellräume: Ihre persönliche Freiheit
  • Eingangsbereich: Ihr Verhältnis zu anderen Menschen
  • Türen: Ihre Offenheit
  • Wohnzimmer: Ihr Herz
  • Küche: Ihr Bauch
  • Fußboden: Ihre Finanzen
  • Kleiderschränke: Ihr Körper
  • Badezimmer: Ihre innere Mitte
  • Garage: Ihre Mobilität
  • Tragbares Gerümpel: Ihre Belastungen

Den gesamten Artikel dazu findest Du hier.

Zum Abschluss noch ein Buchtipp:

Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert* von Marie Kondo. Ich selbst habe nach diesem Buch entrümpelt und aufgeräumt. Seitdemstehen meine T-Shirts und meine Wohnung hat eine ganz neue Ordnung. Ich kann es wärmstens empfehlen.