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Glücksfunken – Inspiration Nr. 5
Vom Glück, nichts zu müssen

Wir alle sind getrieben vom „Müssen“. Ich muss noch die Wäsche waschen, ich muss mich um alles alleine kümmern, ich muss das Leben akzeptieren wie es ist. Dieses „ich muss“ kann uns wahnsinnig machen – muss es aber nicht.

Müssen wir wirklich all die Dinge tun oder ist uns der Preis für die Alternativen zu teuer? Denn oft haben wir sehr wohl die Wahl und damit auch Handlungskraft und Verantwortung.

Wir müssen keine Wäsche waschen, wir könnten auch dreckig rumlaufen, neue Kleidung kaufen, sie in die Wäscherei bringen oder jemanden beauftragen. Meist sind uns diese Alternativen aber „zu teuer“ – materiell oder auch emotional. Wir müssen uns auch nicht um alles alleine kümmern. Aber um Hilfe zu bitten, Verantwortung abzugeben, andere Macharten gelten zu lassen, kostet uns manchmal mehr Überwindung und Mut. Auch das Leben müssen wir nicht nehmen, wie es ist. Es anzunehmen ist jedoch oft einfacher, als ewig dagegen anzukämpfen oder gar aus eigenem Antrieb etwas zu verändern.

Also müssen wir nicht, sondern wir wollen. Eine saubere Lieblingshose, unser eigenes Ding machen, das Leben akzeptieren oder nicht und es mit Freude füllen. Und dieser kleine Unterschied nimmt uns plötzlich den Druck und macht glücklich.

Inspiration in die Tat umgesetzt:                

Ersetze eine Woche lang das Wort „müssen“ durch „wollen, können, dürfen, wünschen, machen, wählen, etc“. Was immer gerade genauso gut passt und auf positive Weise deine Wahl und deinen Willen wiederspiegelt. Tue dies auch, wenn du mit anderen sprichst und Aufgaben verteilst.

Du wirst sehen, auf Dauer nimmt es den Druck und das Gefühl, ständig im Rad des „Müssens“ gefangen zu sein. Es macht schlicht und einfach glücklich!

Herzlichst
Ramona