Fasten-Quickie Nr. 7: Vom Käufer zum Verbraucher – warum das Sparen glücklich macht

Sparen ist für viele Menschen genauso unsexy wie das Fasten. Empfehle ich jetzt auch noch ernsthaft die Kombination aus beidem? Ja! Warum Konsum-Fasten und das Sparen glücklich machen kann, liest Du im heutigen Fasten-Quickie.

In den letzten Wochen wurde ich vom Käufer zum Verbraucher, zumindest fühlte es sich so an. Ich reduzierte meine Ausgaben, kaufte weniger ein und hatte dennoch das Gefühl, auf nichts verzichten zu müssen. Es war ja schon alles da. Mein Vorratsregal sowie der Kühlschrank waren bereits gut gefüllt. Selbst im Kleiderschrank steckten genug Optionen, um etwas zu finden, auch wenn ich hätte schwören können, dass ich nichts zum Anziehen hatte. Duschgel-Varianten, Frühlingsdeko und vor allem Bücher. Alles war da und musste auf keinen Fall neu gekauft werden.

Mein Tipp für die nächsten Tage: nutze erst einmal das, was Du bereits hast. Es wird deutlich mehr sein, als Du jetzt denkst. Beobachte, wie es sich anfühlt, wenn in die vollen Regale langsam wieder etwas Luft kommt. Wenn man entspannt durch den Laden schlendert und wirklich nur das im Korb landet, was auch benötigt wird, weil es zum Beispiel nun doch leer ist.

Warum dieses Thema mein Glücksfunken-Quickie im Bereich „Fasten“ ist? Weil es viele Gründe gibt, warum Sparen und Konsumverzicht glücklich machen. Hier meine Top 5:

  1. Ersparnisse vermitteln ein Gefühl von Sicherheit. Rücklagen zu haben, hilft in Momenten, in denen uns ungeplante Ausgaben überraschen.
  2. Finanzielle Rücklagen schenken Freiheit. Wir werden unabhängiger, sowohl gedanklich wie auch in der Umsetzung. Gerade das Bewusstsein, Dinge tun zu können und nicht mehr zu müssen, macht glücklich.
  3. Finanzielle Verantwortung zu übernehmen, steigert nicht nur die Selbstwirksamkeit, sondern auch das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Alles Grundlagen eines glücklichen Lebens.
  4. Sparen hilft mir dabei zu erkennen, was ich wirklich benötige und vor allem auch darauf zu schauen, was ich tatsächlich schon alles habe. Wir sind nämlich meistens bereits viel reicher, als wir denken.
  5. Wenn ich weniger konsumiere, weniger Entscheidungen treffen muss, mich weniger den Frust-und-Lust-Käufen hingebe und mich nicht von Werbeversprechen einfangen lasse, fühle ich mich entlastet. Und genau das ist doch eines unserer Ziele beim Fasten!

Wer sich gerne umfassender über Finanzen informieren möchte, sein eigenes Geld verantwortungsvoll in die Hand nehmen mag, dem empfehle ich wärmstens den Finanzblog von Natascha Wegelin Madame Moneypenny und ihr Buch „Bali statt Bochum“. Auch die Bücher Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen oder Klassiker wie Bodo Schäfers Der Weg zur finanziellen Freiheit: Die erste Million“ können sehr hilfreiche Impulse geben.

Probiere es die nächsten Tage aus: weniger einkaufen, mehr verbrauchen und erkennen, wo Verzicht in Form von Sparen Dein Glück steigern kann. Ich bin gespannt auf Deine Erfahrungen und freue mich auf Deine Kommentare!

Herzlichst
Ramona

 

In vier Tagen gibt es den nächsten Quickie für einen Bereich, in dem sich das Fasten definitiv lohnt. Freut Euch auf:

Fasten-Quieckie 1: Jammern
Fasten-Quickie 2: Kannst Du weniger lügen?
Fasten-Quickie 3: To Do Listen und Pläne
Fasten-Quickie 4: Müll
Fasten-Quickie 5: Handy
Fasten-Quickie 6: Erwartungen
Fasten-Quickie 7: Konsum
Fasten-Quickie 8: Fernsehen, You-Tube und Co.
Fasten-Quickie 9: Zeitfresser
Fasten-Quickie 10: Aufschieben