Fasten-Quickie Nr. 10: Worauf noch warten? Fang endlich an!
5 Tipps gegen Aufschieberitis

Unsere gemeinsame Fastenzeit neigt sich nun dem Ende zu und gerade zum Schluss wartet vielleicht die schwierigste Übung auf Dich. Faste das Aufschieben! Oft zögern wir, schieben die Dinge vor uns her, warten zu lange und entscheiden zu wenig. Frage Dich in den kommenden Tagen „Was wäre, wenn ich nicht scheitern könnte“ und dann fang endlich an. Fang an, mit dem Aufschieben aufzuhören!

Es ist so unheimlich bequem und gemütlich. Wir bleiben in Sicherheit, denn nichts verändert sich. Doch was auf den ersten Blick so einladend aussieht, kann uns auf den zweiten Blick das Glück ganz schön madig machen. Ich spreche vom Aufschieben. Davon, Entscheidungen einfach nicht zu treffen, nicht ins Handeln zu kommen und in abwartender Haltung die Dinge an uns vorbeiziehen zu lassen. Aber nicht nur unerwünschte Tätigkeiten ziehen vorüber, sondern auch Chancen, das Leben und das Glück.

Um unsere gemeinsame Fastenzeit mit einer guten neuen Angewohnheit abzuschließen, hier ein paar Tipps, die gegen das Aufschieben helfen und Dich zum Handeln bringen.

5 Tipps gegen Aufschieberitis:

  1. Das Zauberwort heißt „TUN“. Fang einfach an. Mach‘ es. Werde aktiv. Das beste Mittel gegen Aufschieben ist Tun.
  2. So einfach ist das nicht, antwortest Du auf Tipp 1? Wie wäre es mit folgendem Tipp: Fange klein an. Meist schieben wir Themen vor uns her, die uns riesig und damit übermächtig erscheinen. Wenn wir sie aber in kleine Teilaufgaben aufdröseln, verlieren sie ihre Macht und sind viel leichter zu handhaben. Aus dem großen Berg werden kleine Hügel, die man nach und nach ganz leicht bezwingen kann.
  3. Setze Dir feste Termine. Aufschieberitis hat meist dann eine Chance, wenn wir keine Deadline haben. Ohne diese, würden Steuererklärungen wahrscheinlich ewig in der Schreibtischschublade verstauben. Was aber bei Steuererklärungen funktioniert, klappt in der Regel auch bei vielen anderen Themen. Schreibe Dir dazu am besten auf, was Du bis wann geschafft haben willst und dann: los geht’s!
  4. Du schiebst es vor Dir her, weil Du Angst davor hast? Dann frage Dich: „Was kann schlimmsten Falls passieren und wie gehe ich damit am Besten um?“ Meist reicht dies schon aus, um Dir die Angst zu nehmen und Dich aus der Schockstarre zu lösen. Wenn es noch nicht ausreicht, nutze den kommenden Tipp:
  5. Suche Dir einen Partner. Gemeinsam geht es leichter und hin und wieder tut ein kleiner Tritt in den Hintern einfach mal Not. Im Team kommen verschiedene Blickwinkel zusammen und es werden schneller neue Wege gefunden. Außerdem machen viele Tätigkeiten gemeinsam schlichtweg deutlich mehr Spaß und das lange aufgeschobene Entrümpeln des Gartenhäuschens klappt mit Freunden viel schneller und endet nach einem Flohmarkt vielleicht sogar in einer Grillparty.

Anzufangen aufzuhören ist manchmal gar nicht so schwer. Und vielleicht erinnerst Du Dich selbst noch an einige Momente, in denen Du Dich gefragt hast, warum Du überhaupt so lange gezögert, es aufgeschoben hast. Denn die Erleichterung und Freude, die wir verspüren, wenn wir Dinge erledigt und Aufgaben geschafft haben, sind ebenfalls kleine Teile des großen Glücksgefühls.

Wie ist es Dir in unserer gemeinsamen Fastenzeit ergangen? Hast Du den einen oder anderen Fasten-Quickie ausprobiert oder die guten Vorsätze und Ideen eher aufgeschoben? Schreib mir gerne im Kommentarfeld, ich freue mich über Deine Rückmeldung!

Herzlichst

Ramona

Hier nochmal alle Fasten-Quickies im Überblick zum Nachlesen (und zum Ausprobieren, egal zu welcher Zeit):

Fasten-Quickie 1: Jammern
Fasten-Quickie 2: Kannst Du weniger lügen?
Fasten-Quickie 3: To Do Listen und Pläne
Fasten-Quickie 4: Müll
Fasten-Quickie 5: Handy
Fasten-Quickie 6: Erwartungen
Fasten-Quickie 7: Konsum
Fasten-Quickie 8: Fernsehen, You-Tube und Co.
Fasten-Quickie 9: Zeitfresser
Fasten-Quickie 10: Aufschieben